Kulturkiste Überlingen

 
KulturKiste Überlingen e. V.

Kultur in Überlingen - wir sind dabei !

Gemeinnütziger Verein zur Förderung kultureller Vielfalt in Überlingen

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Im April 2011 hat sich der Verein „KulturKiste Überlingen e. V.“ gegründet, der es sich – gemeinnützig - zur Aufgabe macht, die kulturelle Vielfalt in Überlingen mit einem qualitativ anspruchsvollen Programm zu fördern.

Der Verein „KulturKiste Überlingen e. V.“ will Künstlern aus der Region Auftrittsmöglichkeiten eröffnen um sie dem lokalen Publikum bekannt zu machen, sowie mit internationalen Künstlern aus aller Welt das kulturelle Angebot in Überlingen bereichern.

Das Programm ist breit gefächert. Der Verein „KulturKiste Überlingen e. V.“ organisiert Autorenlesungen, Konzerte, Kleinkunst aller Art, Kino etc. 

Einen besonderen Schwerpunkt bilden Veranstaltungen für Kinder und Familien.

Die Auswahl des Veranstaltungsorts orientiert sich am jeweiligen Charakter der Veranstaltung.

Aktuelle Veranstaltungen

6. Jüdische Kulturtage Überlingen 2017

(19. - 22. Oktober 2017)                                                              

KulturKiste Überlingen e. V. präsentiert:

Filme & Texte  zu

Jüdischen Lebenswelten

 Wie bereits im Jahre 2015, wird sich die KulturKiste Überlingen e. V. auch anlässlich der „6. Jüdischen Kulturtage Überlingen“ mit eigenen Beiträgen in das Programm einbringen.

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Die „Jüdischen Kulturtage Überlingen“ finden in der Regel alle zwei Jahre im Oktober statt. Diese Veranstaltung will dazu beitragen, die Geschichte und Kultur des europäischen Judentums stärker in die Öffentlichkeit zu tragen.

 

Hier unser aktuelles Programm für die 

6. Jüdische Kulturtage Überlingen 2017

(19. - 22. Oktober 2017)

                                                                      

KulturKiste Überlingen e. V. präsentiert:  

Filme & Texte  zu

 

Jüdischen Lebenswelten

 

Anlässlich der „6. Jüdischen Kulturtage Überlingen“ bringt sich die KulturKiste Überlingen e. V. mit folgenden Beiträgen in das Programm ein:

 

Donnerstag, 19. Oktober 2017:

 

Rabbi Wolff“      (D 2016)

 

Der aktuelle ‚Kult-Film‘ von Britta Wauer über den Rabbiner William Wolff

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William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff. (110 min.)

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Vorstellungen: 19.00 Uhr + 21.00 Uhr

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6. Jüdische Kulturtage Überlingen 2017

                       

Freitag, 20. Oktober 2017:

 

„Der Wunderrabbi, der den Toten mit Wodka weckte...“

 

R e v i t a l   H e r z o g

 

- Musik, Geschichten und Tanz aus Jüdischen Lebenswelten -

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Mit „Der Wunderrabbi, der den Toten mit Wodka weckte" bietet Revital Herzog ein amüsantes jüdisches Programm:

Klezmermelodien und Balkantänze umrahmen heitere Erzählungen und Witze. Dazu kommen Jugenderinnerungen der im Staat Israel geboren und aufgewachsenen Künstlerin, welche seit 1984 in Deutschland lebt. Eine kurzweilig spannende Kultur-Reise durch jüdische Lebenswelten.

 

Beginn: 20.00 Uhr

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Im Himmel, unter der Erde“ Preisgekrönter Dokumentarfilm von Britta Wauer über den Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee (D 2014)

Im Himmel, unter der Erde erzählt Geschichten rund um den Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee, der seit 1880 besteht, seitdem ununterbrochen in Benutzung war und heute der größte jüdische Friedhof Europas ist. Der Film beleuchtet die Veränderungen des Friedhofs im Wandel der Zeit durch Wandel der jüdischen Gemeinde und gibt Einblick in Traditionen, die mit dem Friedhof verknüpft sind. (90 min)

Zwei Vorstellungen: 16.00 Uhr + 18.00 Uhr

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17.30

+

19.30

Jüdische Lebenswelt“ (D 2015) Einführung in wesentliche Merkmale und Rituale des Jüdischen Glaubenslebens (16 min)

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Wann:   Freitag, 20. Oktober 2017

 

Wo:       Kulturbahnhof Nussdorf / Die Rampe

             Nussdorfer Str. 100

Eintritt Frei – Spende erwünscht

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

 

6. Jüdische Kulturtage Überlingen 2017

 

Samstag, 21. Oktober 2017:

 

Knowledge is the Beginning“ (D 2006)

Daniel Barenboim und das „West-Eastern Divan Orchestra“

Zusammen mit dem palästinensischen Literaturwissen-schaftler Edward Said setzt sich Daniel Barenboim durch gemeinsame Konzerte jüdischer und arabischer Musiker im Rahmen des von den beiden 1999 begründeten "West-Eastern Divan Orchestra" für eine Annäherung der verfeindeten Volksgruppen im Nahostkonflikt ein.

Der preisgekrönte Dokumentarfilm begleitet das Orchester von seiner Gründung 1999 auf einer spannenden Reise von Weimar über Berlin, Sevilla, Tel Aviv bis Ramallah im Jahr 2005. (ca. 115 min.)

Zwei Vorstellungen:  18.00 Uhr + 20.00 Uhr

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Wenn es doch Tag gewesen wäre...“ - Die Fahrt des Luftschiffes 'Graf Zeppelin' von Friedrichshafen nach Palästina im März 1929 - Vortrag von Dieter Leder / Überlingen

 

Dieter Leder ist Experte für Zeppelin-Post und Briefmarken-Sachverständiger. In seinem Buch „Wenn es doch Tag gewesen wäre“ schildert er die Fahrt des Luftschiffes „LZ127 Graf Zeppelin“ im Jahr 1929 von Friedrichshafen nach Palästina. Mithilfe von Funksprüchen, Pressemitteilungen, Tagebüchern und Augenzeugen-berichten hat Leder die Fahrt rekonstruiert. Egal ob in Basel, Rom oder Jerusalem: Die Menschen begrüßten das Luftschiff mit großer Euphorie. Über Tel Aviv warf „LZ127 Graf Zeppelin“ zum Gruß 30 Kilogramm Konfetti ab.

Beginn: 17.00 Uhr

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15.00

Uhr

 

Viehjud Levi“ (Regie Didi Danquart)  (D/CH/A 1999)

Deutschland, 1935. Wie jedes Jahr kommt der jüdische Viehhändler Levi in ein abgelegenes Tal im Schwarzwald, um mit den Bauern Geschäfte zu machen. Aber schon bei seiner Ankunft erkennt Levi, dass sich im Dorf einiges verändert hat. (95 min.)

 

Unter Deutschlands Erde“ (BRD 1983)Erster Dokumentarfilm über den „Goldbacher Stollen“ und das Konzentrationslager Überlingen-Aufkirch mit Interview mit dem ehem. Häftling Adam Puntschart und Plänen zum Ausbau des Stollens zum Überleben des Atomkrieges in den 1980er Jahren. (60)

13.00 Uhr

 

 

 

14.00

Uhr

Wie Dachau an den See kam …“ (D 1995)

Zweiter Dokumentarfilm über Goldbacher Stollen und das Konzentrationslager Überlingen mit Überlinger Zeitzeugen. (45’)

KulturKiste Überlingen e.V.

Heinrich-Emerich-Str. 37

88662 Überlingen

Tel.: 07551 / 95 89 421

Fax: 07551 / 95 89 421

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

mail:  kontakt@kulturkiste-ueberlingen.eu

 

 Kultur in Überlingen -

                             wir sind dabei !

 

6. Jüdische Kulturtage Überlingen 2017

 

Sonntag, 22. Oktober 2017

 

09.00 Uhr:

Unter Deutschlands Erde“ – erster Dokumentarfilm über den „Goldbacher Stollen“ mit Interviews mit Häftling (1983) (60’)

10.00 Uhr:

Wie Dachau an den See kam …“ – zweiter Dokumentarfilm über den „Goldbacher Stollen“ (Interviews mit Überlingern (1995, 45’)

11.00 Uhr:  

 

Wenn es doch Tag gewesen wäre...“ - Die Fahrt des Luftschiffes 'Graf Zeppelin' von Friedrichshafen nach Palästina im März 1929 -   Vortrag von Dieter Leder / Überlingen) – vgl. auch Samstag: 17.00 Uhr

12.15 Uhr:

Reise nach Jiddisch-Land“ (D 1999), ein Film von Gernot Steinweg (30 min.)

13.00 Uhr:  

Viehjud Levi“ (D/Ch/A 1999) Nationalsozialismus und Judentum im Schwarzwald des Jahres 1935 - Spielfilm v. Didi Danquart (95’)

15.00 Uhr:

Reden über Gurs - Ein Film v. J. J. Mauroy (F 2007) 6.000 Juden von Baden und der Pfalz wurden ab 1940 ins Lager Gurs deportiert. (60’)

16.00 Uhr:  

Rückkehr nach Konstanz“ – (D 1998) F Ottenheimer berichtet über das jüdische Konstanz vor 1940 und die Verfolgung der Konstanzer Juden

16.30 Uhr:  

Fluchtgrenzen“  - (D 1994) Film von J. Weber / K. Brüggemann über die Grenze zur Schweiz mit Interwiew mit Fluchthelfer im NS. (30 Min)

17.00 Uhr:

Die Grenze zur Schweiz“ – Flüchtlinge und Fluchthelfer an ausgewählten Beispielen im 20. Jahrhundert (Vortrag von Filmemacher Jürgen Weber/Konstanz)

18.00 Uhr:

Unter Deutschlands Erde“ – erster Dokumentarfilm über den „Goldbacher Stollen“ mit Interviews mit Häftling (BRD 1983) (60’)

19.00 Uhr:

Wie Dachau an den See kam …“ – zweiter Dokumentarfilm über den „Goldbacher Stollen“ (Interviews mit Überlingern) (D 1995, 45’)

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Wann:      Sonntag, 22. Oktober  2017

 

Wo:         Kulturbahnhof Nussdorf / Die Rampe

                Nussdorfer Str. 100

Eintritt Frei / Spende erwünscht

 

 

 

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

 

Gefördert durch:  

6. Jüdische Kulturtage Überlingen 2017

Sonntag, 22. Oktober 2017: 

Unter Deutschlands Erde”  (BRD 1983)

 

- Erster von zwei Dokumentarfilmen über den „Goldbacher Stollen“ -

 

Wir zeigen diesen ersten beeindruckenden, aber bislang wenig bekannten Dokumentarfilm über das Konzentrationslager Überlingen-Aufkirch, bzw über den „Goldbacher Stollen“, der neben ausführlichen Interviews mit dem damaligen Häftling Adam Puntschart den Ausbau des Stollens zum Überleben eines Atomkrieges in den 1980er Jahren zeigt. (Filmwerkstatt Freiburg e. V.) (ca. 60 min.)

 

Vorstellungen: 09.00 Uhr + 18.00 Uhr

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Wie Dachau an den See kam …“ (D 1995)

 

Zweiter Dokumentarfilm über den „Goldbacher Stollen“ bzw. das Konzentrationslager Überlingen-Aufkirch aus dem Jahr 1995 mit Interviews von Überlinger Zeitzeugen von Jürgen Weber (Konstanz)

(ca. 45 min)                   

(zur weiten Information, vgl. auch: www.stollen-ueberlingen.de)

Vorstellungen: 10.00 Uhr + 19.00 Uhr

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Wann:      Sonntag, 22. Oktober  2017

Wo:         Kulturbahnhof Nussdorf / Die Rampe

                Nussdorfer Str. 100

 

Eintritt Frei / Spende erwünscht  

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

Gefördert durch:

6. Jüdische Kulturtage Überlingen 2017

Sonntag, 22. Oktober 2017:

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Wenn es doch Tag gewesen wäre...“ - Die Fahrt des Luftschiffes 'Graf Zeppelin' von Friedrichshafen nach Palästina im März 1929 - Vortrag von Dieter Leder / Überlingen

 

Dieter Leder ist Experte für Zeppelin-Post und Briefmarken-Sachverständiger. Bei der Recherche der seinerzeit mit Luftschiffen transportierten Postsendungen erforschte er die dahinter stehenden Geschichten. In seinem Buch „Wenn es doch Tag gewesen wäre“ schildert er die Fahrt des Luftschiffes „LZ127 Graf Zeppelin“ im Jahr 1929 von Friedrichshafen nach Palästina.

Mithilfe von Funksprüchen, Pressemitteilungen, Tagebüchern und Augenzeugenberichten hat Leder die Fahrt rekonstruiert. Detailliert bis hin zu den Menükarten vermag Leder die Orient-Reise zu schildern. Aber auch das Geschehen am Boden notierte Leder. Egal ob in Basel, Rom oder Jerusalem: Die Menschen begrüßten das Luftschiff mit großer Euphorie. Über Tel Aviv warf „LZ127 Graf Zeppelin“ zum Gruß 30 Kilogramm Konfetti ab.

Beginn: 11.00 Uhr

--------------------------------------------------------------------------------------- „Reise nach Jiddisch-Land“           (D 1999)

(Ein Film von Gernot Steinweg)

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Das Jiddisch ist in Deutschland entstanden und kehrt zaghaft dorthin zurück. Jiddische Kultur aber gibt es fast nur noch in den USA und in Israel. Dort musste das Jiddische allerdings lange um seine Selbstbehauptung kämpfen. Der Film von Gernot Steinweg zeigt die kulturelle Vielfalt des Jiddischen im heutigen Israel, geht auf Entstehung und Geschichte dieser Sprache ein und schildert die – seinerzeitigen - Neuanfänge im wiedervereinigten Deutschland um das Jahr 1998. (30 min)

(vgl. auch: http://onlinefilm.org/de_DE/film/19463 )

bzw. in der englischen Fassung: „Journey to Yiddishland“:

unter:         http://onlinefilm.org/de_DE/film/63783

Vorstellung:

Beginn: 12.15 Uhr

Gernot Steinweg

Zu G. Steinweg vgl. auch: http://onlinefilm.org/de_DE/community/21808

 

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6. Jüdische Kulturtage Überlingen 2017

 

Sonntag, 22. Oktober 2017:

 

Viehjud Levi” Regie Didi Danquart (D/CH/A 1999)

 

Ein Spielfilm nach der Vorlage von Erwin Strittmatter

 

Deutschland, 1935. Wie jedes Jahr kommt der jüdische Viehhändler Levi in ein abgelegenes Tal im Schwarzwald, um mit den Bauern Geschäfte zu machen. Dieses Jahr hat er sich außerdem vorgenommen, um die Hand der Bauerntochter Lisbeth anzuhalten. Aber schon bei seiner Ankunft erkennt Levi, dass sich im Dorf einiges verändert hat.

Die Menschen begegnen ihm reservierter, in der Kneipe steht ein Hakenkreuzfähnchen auf dem Stammtisch und aus Berlin wurde der staatstreue Ingenieur Kohler ins Tal geschickt, um den Eisenbahntunnel wieder in Stand zu setzen. (95 min)

Vorstellung:   13.00 Uhr

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Reden über Gurs.“           (F 2017)

- Vom spanischen Bürgerkrieg zur Shoah

Ein Dokumentarfilm von  Jean Jacques Mauroy

 

Im „Camp de Gurs“ am Rand der Pyrenäen waren von 1939-1943 über 60.000 Menschen interniert, darunter auch 6.538 badische, pfälzische und saarländische Juden, die von den Nazis am 22. Oktober 1940 in das südwestfranzösische Lager deportiert wurden.

In diesem bewegenden Dokumentarfilm berichten Überlebende eindringlich von ihrer Festnahme und Einweisung in das Lager und von den dort erlittenen Leiden. Sie schildern die schrecklichen Lagerverhältnisse und ihr Überleben auch mit Blick auf diejenigen Lagerhäftlinge, die entweder in Gurs oder später in anderen Lagern durch Entkräftung zu Tode kamen oder die gezielt in den Vernichtungslagern in Osteuropa ermordet worden waren."

 

Beginn: 15.00 Uhr

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6. Jüdische Kulturtage Überlingen 2017

 

Sonntag, 22. Oktober 2017:

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Rückkehr nach Konstanz.“  (D 1998)

Ein Dokumentarfilm von  Barbara Stoecker / Andi Meier / Heike Poschitz

Fritz Ottenheimer (Jahrgang 1925) war der letzte noch lebende jüdische Konstanzer Augenzeuge. Er berichtet in diesem authentischen Dokumentationsfilm über seine Jugend im nationalsozialistischen Konstanz der 30er Jahre, die Flucht seiner Familie in die USA und über seine Rückkehr als amerikanischer Besatzungssoldat. (23 Min.)

 

Beginn: 16.00 Uhr

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Fluchtgrenzen“            (D 1994)

- Flüchtlinge in Konstanz und der Schweiz -

Ein Dokumentarfilm von J. Weber und K. Brüggemann

Ein Film über Fluchthilfe im Grenzgebiet von der Bundesrepublik, der Schweiz und Österreich in der Nazi-Zeit und heute (1994).

In dem Film erscheint ein seltenes Interview mit dem Fluchthelfer Victor Rebholz. Rebholz, geboren 1917, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in Konstanz (D), zeigte in der Nacht auf den 5. Januar 1939 einer fünfköpfigen jüdischen Familie ein Schlupfloch im Grenzzaun zwischen Konstanz und Kreuzlingen, holte die Familie dann nach dem eigenen Grenzübertritt mit einem Wagen in Kreuzlingen ab und fuhr sie nach Zürich. Bei seiner Rückkehr wurde er am Kreuzlinger Grenzübergang verhaftet, blieb offenbar längere Zeit in der Schweiz inhaftiert, wurde dann in ein deutsches Gefängnis überführt und anschließend in einem KZ interniert, welches er überlebte. Dafür wurde Victor Rebholz vom zuständigen Bezirksstatthalter Kreuzlingen Anfang Januar 1939 mit Fr. 1.000.- Buße bestraft.

Beginn: 16.30 Uhr

 

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6. Jüdische Kulturtage Überlingen 2017

Sonntag, 22. Oktober 2017:

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Fluchthilfe im Grenzgebiet von der Bundesrepublik, Österreich und der Schweiz“

Grenzerfahrungen am Bodensee in der Zeit des Nationalsozialismus und heute, vorgestellt an ausgewählten Beispielen von Jürgen Weber / Konstanz

 

Jürgen Weber, geboren 1965 in Konstanz, mit heutigem Erstwohnsitz in Allensbach, sammelte seine ersten journalistischen Erfahrungen in der Redaktion des Konstanzer Stadtmagazins „Nebelhorn“, später arbeitete er als Autor zahlreicher Dokumentarfilm- und TV-Formate sowie für Auftragsproduktionen, wie zum Beispiel für die Bundeszentrale für politische Bildung. Der neueste Dokumentarfilm „Das zweite Trauma – Das ungesühnte Massaker von Sant’Anna di Stazzema“, in dem es um die Rolle der Wehrmacht in Italien geht, erschien 2016.

(vgl.: www.juergenweber.eu)

Beginn: 17.00 Uhr

 

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Unter Deutschlands Erde“ (BRD 1983)Erster Dokumentarfilm über den „Goldbacher Stollen“ und das Konzentrationslager Überlingen-Aufkirch mit Interview mit dem ehem. Häftling Adam Puntschart und Plänen zum Ausbau des Stollens zum Überleben des Atomkrieges in den 1980er Jahren. (60)

18.00 Uhr

 

 

19.00

Uhr

Wie Dachau an den See kam …“ (D 1995)

Zweiter Dokumentarfilm über Goldbacher Stollen und das Konzentrationslager Überlingen mit Überlinger Zeitzeugen. (J. Weber) (45’)

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Wann:   Sonntag, 22. Oktober  2017

 

Wo:       Kulturbahnhof Nussdorf / Die Rampe

             Nussdorfer Str. 100

Eintritt Frei / Spende erwünscht

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

 

Gefördert durch:

6. Jüdische Kulturtage Überlingen 2017

(19. - 22. Oktober 2017)  

KulturKiste Überlingen e. V. präsentiert:

 

Filme & Texte  zu

 Jüdischen Lebenswelten

Anlässlich der „6. Jüdischen Kulturtage Überlingen“ bringt sich die KulturKiste Überlingen e. V. mit folgenden Beiträgen in das Programm ein:

 

Donnerstag, 19. Oktober 2017:

 

Rabbi Wolff“  (D 2016)

Der Kult-Dokumentarfilm von Britta Wauer über William Wolff, den vielleicht ungewöhnlichsten Rabbiner der Welt.

19.00 Uhr

 

+

 

21.00 Uhr

 

Freitag, 20. Oktober 2017:

 

20.00 Uhr

 

Konzert: Revital Herzog

- Musik und Geschichten aus jüd. Lebenswelten

16.00 Uhr

18.00 Uhr

Im Himmel, unter der Erde“ Britta Wauer (D 2014) Preisgekrönter Dokumentarfilm über den Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee, dem größten jüdischen Friedhof Europas

17,30 h + 19,30 h

Jüdische Lebenswelt“ – Bräuche im Judentum  (D 2015) (16’)

 

Samstag, 21. Oktober 2017:

 

20.00 Uhr

18.00 Uhr

Knowledge is the Beginning“

(D 2006)

Daniel Barenboim und das „West-Eastern Divan Orchestra“

 

17.00 Uhr

 Wenn es doch Tag gewesen wäre ...“ – Die Fahrt des Luftschiffes ‚Graf Zeppelin’ von Friedrichshafen n.  Palästina 1929 (Vortrag D. Leder)

Viehjud Levi“ – Nationalsozialismus im Schwarzwald Spielf. Didi Danquart

15.00 Uhr

Wie Dachau an den See kam “ – Der Goldbacher Stollen in Überlingen 45’

14.00 Uhr

Unter Deutschlands Erde“ – Der Goldbacher Stollen in Überlingen (60’)

13.00 Uhr

 

Sonntag, 22. Oktober 2017:

 

09.00 h

Unter Deutschlands Erde“ (60’)

15.00 h

Reden über Gurs“ (F 2007)

10.00 h

Wie Dachau an den See kam…“

16.00 h

Rückkehr nach Konstanz“ (D 1998)

11.00 h

Wenn es doch Tag gewesen wär’

16.30 h

Fluchtgrenzen“ – (D 1994)

12.15 h

Reise nach Jiddishland“ (30’)

17.00 h

B’see & Schweiz i 20. Jhd./J Weber

13.00 h

Viehjud Levi“ Spielfilm

19.00 h

Wie Dachau an den See kam…“

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Wo:  Kulturbahnhof Nussdorf / Die Rampe

        Nussdorfer Str. 100

Eintritt Frei / Spende erwünscht

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

Gefördert durch:

 


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Wann:      Donnerstag bis Sonntag, 19. – 22. Oktober 2017

  Wo:         Kulturbahnhof Nussdorf / Die Rampe

                Nussdorfer Str. 100

 Eintritt Frei – Spende erwünscht

www.kulturkiste-ueberlingen.eu

V.i.s.d.P Kulturkiste Überlingen e.V. - Marco Knüppel, Heinrich-Emerich-Str. 37, 88662 Überlingen, Tel: 07551 9589421 @: kontakt@kulturkiste-ueberlingen.eu